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20:30, 21:30

„Vingt-Quatre heures d’une femme sensible – 24 stunden im Leben einer empfindsamen Frau“ und „Marthe et Mathilde“

1.„Vingt-Quatre Heures d’une femme sensible/ 24 Stunden im Leben einer empfindsamen Frau“ von Constance de Salm. Monolog in Briefform zum Thema Eifersucht – Eine Lektion. Regie und Zwischentexte: Dieter Nelle, Spiel: Julianna Herzberg, zweisptachig Französich/Deutsch, Ausstattung: Sonja Hoyler. »Mein Lieb, mein Engel, mein Leben, nichts als Aufruhr ist meine Seele, nichts als Verwirrung!« In einem rasanten Parcours, der minutiös jede Regung dieser Frau im Verlauf von 24 Stunden in ein unerbittliches Protokoll der Selbstzerlegung überführt, entsteht ein waghalsiges Projekt der Selbstoffenbarung. Es gibt nichts, was sich dem Wahn der Selbsterniedrigung nicht unterordnen würde – bis am Ende ein verspäteter Brief, der durch widrige Umstände aufgehalten wurde, Aufklärung verschafft …

2.„Marthe et Mathilde“ nach Pascale Hugues. Zweisprachiges (deutsch-französisches) interkulturelles Projekt. Petra Weimer (Stuttgart) und Catherine Javaloyès (Strasbourg), Ausstattung: Roxana Naranjo (Peru/Stuttgart) (auch im Rahmen der franz. Wochen in Stuttgart). Seite an Seite durchwandern Marthe und Mathilde im Elsass das 20. Jahrhundert, leben im selben Haus und erleben doch unterschiedliche Schicksale. Zwei Kriege haben versucht sie zu trennen; denn Marthe ist Französin und Mathilde Deutsche. Spannend, mit Zärtlichkeit und poetischer Kraft erzählt Pascale Hugues die ungewöhnliche Geschichte ihrer Großmütter in der zugleich ein Stück brisanter deutsch-französischer Vergangenheit auflebt.

(20 Min.)

ORT

Theater La Lune


Stuttgartnacht - Theater La Lune2 Haußmannstr. 212
Stuttgart /Ost

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